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  • Rolf Schlumpf um 12:29 am 8. May 2012 Permalink | antworten
    Begriffe: Phisher, Phishing   

    Phishing – Cybercrime reloaded 

    «Wir benötigen aus Sicherheitsgründen zusätzliche Informationen zu Ihrem Konto bei uns». So oder ähnlich könnte ein Phishing-Versuch lauten, den Cyberkriminelle per E-Mail, gefälschte Domains oder Kurznachrichten an Internet-Benutzer senden, um an deren Daten zu gelangen. Meisten geben sich Phisher als vertrauenswürdig aus, verwenden sogar etablierte Firmennamen. Dass sie damit auch Erfolg haben, zeigen Phishing-Statistiken auf. Und bei einer aktuellen durchschnittlichen Rate von einem Phishing-Mail pro 360 versendeten E-Mails und bei täglich knapp 300 Milliarden versendeten Nachrichten lässt sich die Masse an Phishing-Versuchen kaum mehr überblicken. Phishing, eines der vielen Kunstwörter aus der Internetwelt, ist zusammengesetzt aus «Password» und «Fishing», was in etwa Passwort-Fischen bedeutet. Der erste Phishing-Versuch datiert ins Jahr 1996 zurück, damals fand diese Attacke innerhalb einer Usenet Newsgroup von America Online statt. Bekannt wurden die ersten Phishing-Versuche auch in Verbindung mit Chat-Applikationen wie z.B. ICQ. Dort allerdings ging es «nur» darum Zugangsdaten zu erhalten, um die Identität der Opfer innerhalb des Chats zu nutzen.
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  • Rolf Schlumpf um 07:26 am 6. February 2012 Permalink | antworten
    Begriffe: , Cloud Computing   

    Über den Wolken 

    Bevor vor einigen Dekaden der «Personal Computer» seinen Weg in die Büros und Privathaushalte fand, mussten Nutzer per Terminal auf einen Grossrechner zugreifen. Dies kostete mitunter eine Menge Geld und die Zeit der Nutzung war begrenzt. Ein gewisser Bill Gates und andere Mitstudenten versuchten die Nutzung an ihrem College für sich zu erhöhen und schleusten einen Programmfehler in die Systeme ein. Die Sache flog auf und die Arbeit an den Rechensystemen wurde ihnen verboten. Ob dies ein Grund war, dass sich Gates danach zu einer der Gründerfiguren des Personal Computers entwickelte ist nicht klar. Klar ist jedoch, dass ab Ende der 70er-Jahre die ersten Personal Computer wie Apple I von Apple oder solche von Commodore, Atari und IBM entstanden. Der Computer konnte auf einmal persönlich genutzt werden, man war also nicht mehr vom teueren Grossrechner abhängig.
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    • Spiegel um 20:09 am 20. Februar 2012 Permalink | antworten

      iCloud Dropbox Google Docs usw…fragt sich nur wie lange das dauert bis es nicht mehr überschaubar ist.

      • Rolf Schlumpf um 08:35 am 21. Februar 2012 Permalink | antworten

        Zweifellos wird da noch mehr auf uns zukommen. Ihrem Argument, dass es wohl bald nicht mehr überschaubar ist, kann ich eigentlich zustimmen. Auch wenn z.B. iCloud von Apple durchaus interessant sein kann, bedeutet das keineswegs, dass jeder User es auch benutzt. Die Anbieter müssen sich sicher auch bewusst sein, dass niemand sich etwas aufzwingen lassen will. Sonst verlieren sie. Menschen fühlen sich wohl noch immer besser, wenn sie etwas gegenständliches in der Hand haben. Ein simpler Memorystick oder eine externe HD als Backupträger anstatt z.b. Speicherplatz bei Dropbox und Co. zu nutzen ist keineswegs negativ. Jeder muss halt einfach für sich selber entscheiden, wie oder überhaupt ob er Dienste aus der Wolke beziehen möchte. Ein Leben ohne funktioniert sicherlich auch bestens.

    • Lako um 07:57 am 8. Mai 2012 Permalink | antworten

      Cloud-Computing ist sicherlich der Dienst der Zukunft. Dennoch denke ich, dass es in Zukunft mit dem wachsenden Datenmaterial enorme Probleme in Sachen Datenschutz geben wird. Dort wird sich noch einiges ändern müssen…

  • Rolf Schlumpf um 13:58 am 20. November 2011 Permalink | antworten
    Begriffe: Browser, Webbrowser   

    Von Feuerfüchsen und Forschern 

    Die Bezeichnung für «Webbrowser», die wir heute ganz selbstverständlich auf Personal Computern oder auch mobilen Geräten einsetzen um Webseiten einzusehen, entstand damals aus dem Englisch entlehnten Begriff «to browse» und bedeutete lediglich das Nutzen von Navigationselement wie etwa «Vor», «Zurück» oder «Index» zum Lesen von Texten oder Textdateien. Der Ursprung liegt bereits 20 Jahre zurück und fand seinen Anfang in der Schweiz. 1989 suchte Tim Berners-Lee vom CERN in Genf nach einer Lösung für die Informationsorganisation und den Austausch von Texten innerhalb des CERN. Er griff dafür auf den Hypertext-Gedanken zurück, der ein paar Jahre vorher bereits seinen Durchbruch in Form eines Programmes namens «HyperCard», dass auf dem Apple MacIntosh Computer lief, hatte. Berners-Lee entwickelte daraufhin HTML (Hyper Text Markup Language oder eingedeutscht «Hypertext-Auszeichnungssprache»). Wichtigster Aspekt bei der Entwicklung war, dass HTML zusätzlich zu Hypertext mit Links zu anderen Seiten auf anderen Rechnern verweisen konnte und auch Grafiken beigefügt werden konnte. Dazu musste er eine Art Fenster «kreieren», dass alles anzeigen konnte. Beim ersten Webbrowser und -editor, den er unter dem Namen WorldWideWeb (später Nexus) auf einer NeXT-Workstation entwickelte, öffneten sich die eingelagerten Grafiken noch nicht automatisch, sondern mussten erst angeklickt werden. Gleichzeitig beauftragte er Nicola Pellow, die auch beim CERN arbeitete, einen minimalistischen Line Mode Browser, der nur Text darstellen konnte, dafür aber auf allen Rechner von Unix bis Microsoft DOS lief, zu entwicklen. An Weihnachten 1990 waren beide Browser präsentationsreif und Tim Berners-Lee gab das Projekt und die Browser im darauffolgenden Jahr in der damaligen Newsgruppe «alt.hypertext» öffentlich bekannt. Nachdem Nicola Pellow, sie verliess kurzzeitig das CERN, zurückkehrte, fing Sie mit dem Programmierer Robert Cailliau an am ersten Webbrowser für das MAC OS zu arbeiten. Dieser war 1992 fertig und wurde unter dem Namen MacWWW präsentiert.
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  • Thomas Maurer um 08:45 am 28. September 2011 Permalink | antworten
    Begriffe: , , , ,   

    Windows Phone Mango für Swisscom Kunden 

    Microsoft hat Gestern damit begonnen Windows Phone 7.5 (Codename Mango) über Zune und Windows Phone Connector for Mac zu verteilen. Seit heute Morgen ist Mango auch für Schweizer Kunden ersichtlich.

    Windows Phone 7.5 bringt eine Vielzahl von neuen Funktionen, unteranderem den Support für SharePoint Seiten ohne UAG. Dass heisst mit diesem Update können auch Genotec Hosted SharePoint Kunden ihre SharePoint Seite in den Office Hub von Windows Phone einbinden.

    Weitere informationen zum Update gibt es auf der offiziellen Windows Phone Seite.

     
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