Phishing – Cybercrime reloaded
«Wir benötigen aus Sicherheitsgründen zusätzliche Informationen zu Ihrem Konto bei uns». So oder ähnlich könnte ein Phishing-Versuch lauten, den Cyberkriminelle per E-Mail, gefälschte Domains oder Kurznachrichten an Internet-Benutzer senden, um an deren Daten zu gelangen. Meisten geben sich Phisher als vertrauenswürdig aus, verwenden sogar etablierte Firmennamen. Dass sie damit auch Erfolg haben, zeigen Phishing-Statistiken auf. Und bei einer aktuellen durchschnittlichen Rate von einem Phishing-Mail pro 360 versendeten E-Mails und bei täglich knapp 300 Milliarden versendeten Nachrichten lässt sich die Masse an Phishing-Versuchen kaum mehr überblicken. Phishing, eines der vielen Kunstwörter aus der Internetwelt, ist zusammengesetzt aus «Password» und «Fishing», was in etwa Passwort-Fischen bedeutet. Der erste Phishing-Versuch datiert ins Jahr 1996 zurück, damals fand diese Attacke innerhalb einer Usenet Newsgroup von America Online statt. Bekannt wurden die ersten Phishing-Versuche auch in Verbindung mit Chat-Applikationen wie z.B. ICQ. Dort allerdings ging es «nur» darum Zugangsdaten zu erhalten, um die Identität der Opfer innerhalb des Chats zu nutzen.
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Spiegel um 20:09 am 20. Februar 2012 Permalink |
iCloud Dropbox Google Docs usw…fragt sich nur wie lange das dauert bis es nicht mehr überschaubar ist.
Rolf Schlumpf um 08:35 am 21. Februar 2012 Permalink |
Zweifellos wird da noch mehr auf uns zukommen. Ihrem Argument, dass es wohl bald nicht mehr überschaubar ist, kann ich eigentlich zustimmen. Auch wenn z.B. iCloud von Apple durchaus interessant sein kann, bedeutet das keineswegs, dass jeder User es auch benutzt. Die Anbieter müssen sich sicher auch bewusst sein, dass niemand sich etwas aufzwingen lassen will. Sonst verlieren sie. Menschen fühlen sich wohl noch immer besser, wenn sie etwas gegenständliches in der Hand haben. Ein simpler Memorystick oder eine externe HD als Backupträger anstatt z.b. Speicherplatz bei Dropbox und Co. zu nutzen ist keineswegs negativ. Jeder muss halt einfach für sich selber entscheiden, wie oder überhaupt ob er Dienste aus der Wolke beziehen möchte. Ein Leben ohne funktioniert sicherlich auch bestens.
Lako um 07:57 am 8. Mai 2012 Permalink |
Cloud-Computing ist sicherlich der Dienst der Zukunft. Dennoch denke ich, dass es in Zukunft mit dem wachsenden Datenmaterial enorme Probleme in Sachen Datenschutz geben wird. Dort wird sich noch einiges ändern müssen…